Das Erhard-Schnepf-Haus in Weinsberg war ziemlich in die Jahre gekommen: Schlechte Ausleuchtung für die dort probenden Chöre, Charme der 70er Jahre im Saal, eine Bühne, die so gut wie keine Verwendung fand und Einbauten im Foyer, die den einladenden Charakter eines Foyers stark behindert hatten. Wir haben das Gebäude im Inneren bis auf den Rohbau zurückgeführt und den Innenausbau von Grund auf neu strukturiert. Ein weiteres Ziel war, den Saal, der bisher nur im Ganzen nutzbar war, teilbar zu gestalten. So haben wir dem Foyer einen Windfang vorgeschaltet, um einen Zugang zum vorderen Saalteil zu schaffen. Im Innenraum wurde mit hochwertigen Materialien eine festliche Atmosphäre geschaffen. Durch das Einbauen von Rundfenstern in die westliche Giebelwand, konnte dem Raum ein nicht allzu aufdringliches, sakrales Flair verliehen werden, der seine Nutzung als „Winterkirche“ unterstreicht. In einem zweiten Bauabschnitt wurde die ehemalige Hausmeisterwohnung zur „Diakonischen Bezirksstelle“ umgebaut, so dass nun an der Ecke Dornfeldstraße / Wachturmgasse ein belebtes Ensemble entstanden ist.

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